Aumovio setzt auf Gewinn statt Wachstum

19. März 2026Newsletter
Der Automotive-Zulieferer Aumovio hat sein erstes volles Geschäftsjahr 2025 abgeschlossen. Der Umsatz lag bei 18,5 Milliarden Euro, während das bereinigte EBIT nach Angaben des Unternehmens 717 Millionen Euro betrug.
Aumovio ist ein Spin-off aus dem Automobilzuliefergeschäft von Continental. Neuaufstellung und Restrukturierung kosteten das Unternehmen rund 491 Millionen Euro. Der Free Cashflow ist nach Angaben von Aumovio positiv, die Nettoliquidität liegt bei 1,4 Milliarden Euro.
Sparten entwickeln sich unterschiedlich
Die Geschäftsbereiche zeigen dabei ein gemischtes Bild: Safety and Motion steigert die Profitabilität deutlich. User Experience gelingt der Turnaround zurück in die Gewinnzone. Autonomous Mobility bleibt hingegen defizitär, während Architecture and Network Solutions unter schwacher Nachfrage leiden.
Auch 2026 bleibt nach Ansicht der Frankfurter herausfordernd. Sinkende Fahrzeugproduktion und wachsender Wettbewerb erhöhten den Druck. Aumovio reagiert mit weiteren Effizienzmaßnahmen und einem Stellenabbau von bis zu 4.000 Jobs in der Entwicklung.
Fokus auf Marge und Zukunftstechnologien
Langfristig strebt das Unternehmen eine EBIT-Marge von sechs bis acht Prozent an. Dafür setzt Aumovio auf schlankere Strukturen, gezieltes Portfoliomanagement und Investitionen in Technologien wie Sensor- und Displaylösungen.
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