DB Schenker: CO2 sparen bei Luft- und Seefracht

25. Nov. 2015
Der Logistiker DB Schenker will den CO2-Ausstoß bis 2020 deutlich senken. Dabei setze man auch auf Vereinbarungen mit verschiedenen Reedereien und Fluggesellschaften. Das erklärte Ziel ist Unternehmensangaben zu Folge, den CO2-Ausstoß bei jedem für DB Schenker Logistics beförderten Container bis zum Stichtag 2020 um 23 Prozent gegenüber 2014 zu senken. Die Partner-Reedereien sollen dieses Ziel demnach durch Investitionen in moderne Kraftstoff sparende Schiffe erreichen. Aktuell habe man dazu Vereinbarungen mit Maersk, Hapag Lloyd, Hamburg Süd, Hanjin und Hyundai Merchant Marine getroffen. „Allein bei einer Reederei rechnen wir so bis 2020 mit einer Einsparung von bis zu 100.000 Tonnen CO2“, sagt Andrea Schön, bei DB Schenker zuständig für Klimaschutz und CO2-Controlling.
Im Bereich Luftfracht spricht Schenker von möglichen zehn Prozent CO2-Einsparung pro transportierter Einheit. Schenker habe dies bisher mit British Airways, American Airlines und Lan Chile vereinbart. Bis zum Jahresende wolle man noch weitere Verträge mit Reedereien und Fluggesellschaften schließen.