Deutscher Telematik Preis: Die Gewinner stehen fest

31. Okt. 2023 Newsletter
Die Sieger und Platzierten des Deutschen Telematik Preises 2024 stehen fest. Der Zukunftskongress Nutzfahrzeuge 2023 der Sachverständigenorganisation DEKRA und des ETM Verlags bot wie schon in den Jahren zuvor den passenden Rahmen für die Preisverleihung.
Mehr als 40 Telematik-Lösungen am Start
Abermals waren mehr als 40 Lösungen an den Start gegangen, um sich dem Wettbewerb zu stellen und dabei gleich mehrere Hürden zu nehmen. In einem ersten Schritt galt es, die je nach Kategorie unterschiedlichen Fragebögen auszufüllen. Bei der Auswertung durch die fachkundige Jury kristallisierte sich dann heraus, welche der angetretenen Systeme in Runde zwei und drei kommen.
Praxis-Tests meistern
Im nächsten Schritt galt es für die nominierten Telematikanbieter, sich in den jeweiligen Kategorien einem praktischen Test zu unterziehen. Wie schon in den Jahren zuvor kamen bewährte Kriterien zum Einsatz. Gezählt werden etwa die Klicks, bis der Nutzer zu einem bestimmten Ergebnis kommt.
Stresstest für die nominierten Telematiker
Das Prozedere ist buchstäblich ein Stresstest für alle teilnehmenden Telematiker. Denn es gilt nicht nur, die gestellten Aufgaben zu bewältigen – auch die verstrichene Zeit fließt in die Bewertung ein. Ein weiteres Kriterium stellt der logische Aufbau des Systems dar – in der IT gerne als User-Experience bezeichnet, die von der Jury beurteilt wird. Das Ganze wird auf die jeweilige Kategorie gemünzt – ein Prozess, der buchstäblich niemals endet. So mussten die Teilnehmer in diesem Jahr erstmalig ihre Innovationsfähigkeit unter Beweis stellen und ihre individuellen Weiterentwicklungen vorstellen.
Telematik und Preis im Wandel der Zeit
„Wir passen sowohl die Fragebögen als auch die praktischen Tests immer wieder an. Wie die Systeme selbst befindet sich auch der Deutsche Telematik Preis in einem stetigen Weiterentwicklungsprozess“, erklärt der Juryvorsitzende Professor Heinz-Leo Dudek vom Steinbeis-Transferzentrum Telematik der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Ravensburg, Campus Friedrichshafen. Gleiches gelte natürlich auch für die Kategorien, wenn dort auch nicht im gleichen Maße.
Das Ergebnis kann sich sehen lassen
Das Ergebnis kann sich sehen lassen. In einigen Fällen kam es zu denkbar knappen Entscheidungen – und das am oberen Ende der Notenskala. Besonders eng ging es hier beispielsweise in der Kategorie Trailer-/Wechselbrückentechnik zu. Beim „Transportmanagement“ gibt es aufgrund eines Gleichstands wiederum gleich zwei erste Plätze.
In anderen Kategorien kam es zum sprichwörtlichen Kamera-Entscheid. In vielen Fällen lag nicht einmal eine Noten-Stufe zwischen Platz 1 und Platz 3. Das verdeutlicht, wie technisch ausgereift die angetretenen Lösungen sind. Dabei gibt es den Deutschen Telematik Preis weder für Geld noch für gute Worte. Umso erfreulicher, dass sich viele Anbieter dieser Herausforderung alle zwei Jahre stellen. So wird es auch beim nächsten DEKRA Zukunftskongress Nutzfahrzeuge im Herbst 2025.
Die Expertenjury
• Prof. Dr.-Ing. Heinz-Leo Dudek (Steinbeis-Transferzentrum Telematik)
• Stephan Feitzelmayer (SF Telematik)
• Martin Trümper (Dekra)
• Andreas Schmidt (BGL)
• Carsten Nallinger (ETM Verlag)
• Johannes-Nikolaus Nießen (P3 Group)
Zum Bild: Glückliche Gesichter (v.l.): Christian Meschnig (Rosenberger), Jens Uwe Tonne (Couplink), Daniel Koch (Scania), Dirk Jurleit (GPSoverIP), Oliver Trost (ETM Verlag), Wolfgang Schmid (Webfleet), Ulric Rechtsteiner (Arealcontrol), Mike Ahlmann (TIS), Heiko Boch und Jens Zeller (beide idem telematics), Stephan Feitzelmayer (SF Telematik), Carsten Nallinger (ETM Verlag), Prof. Dr. Heinz-Leo Dudek (DHBW Ravensburg).
Die Ergebnisse im Einzelnen finden Sie hier .