DPD erweitert Netzwerk in Kaiserslautern

20. Jan. 2026Newsletter
In Kaiserslautern hat DPD Deutschland nach rund zehnmonatiger Bauphase ein neues Paketsortierzentrum in Betrieb genommen. Das Depot in der Von-Miller-Straße ergänzt die bestehenden Standorte in Saarbrücken und Mannheim und soll die logistische Leistungsfähigkeit in der Westpfalz deutlich erhöhen. Ziel ist es, die Region als Logistikstandort weiter zu stärken, Zustellwege zu verkürzen und die Effizienz im regionalen Netzwerk zu steigern.
Moderne Sortiertechnik mit Fokus auf Effizienz
Kernstück des neuen Standorts ist eine besonders geräuscharme Cross-Belt-Sortieranlage. Sie kann nach Angaben von DPD bis zu 5.500 Pakete pro Stunde verarbeiten. Die Paketerfassung erfolgt digital über Handrückenscanner, sodass zusätzliche Etiketten nicht erforderlich sind. Ergänzend überwacht DPD die Förder- und Sortiertechnik kontinuierlich, um vorausschauende Wartung zu ermöglichen und die Betriebssicherheit zu erhöhen. Für CEO Karsten Schwarz ist das Depot ein wichtiger Schritt zur Modernisierung des Netzes: Der Standort stärke die regionale Präsenz und bilde eine technologische Grundlage für eine nachhaltige Logistik der Zukunft.
Nachhaltiges Energie- und Flächenkonzept
Beim Bau des Depots setzte DPD auch auf energieeffiziente Lösungen. Halle und Verwaltungsgebäude werden mithilfe von Wärmepumpen beheizt und gekühlt. Eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von rund 650 kWp soll einen Großteil des Strombedarfs abdecken, zusätzlich sind Gründächer zur Verbesserung des Mikroklimas vorgesehen. Für die Elektrifizierung der Fahrzeugflotte wurden 60 Ladepunkte für Pkw, Transporter und Lkw vorbereitet. Der Anteil elektrisch betriebener Zustellfahrzeuge am Standort soll schrittweise ausgebaut werden.
Arbeitsplätze und regionale Bedeutung
Am neuen Standort in Kaiserslautern sollen künftig rund 130 Mitarbeitende beschäftigt werden. Darüber hinaus rechnet DPD damit, durch das erweiterte Zustellnetz zusätzliche Arbeitsplätze in der Region zu schaffen.
Seite teilen :