Ford bringt neuen Elektro-Transporter für die Stadt

26. März 2026Newsletter
Mit dem Transit City erweitert Ford Pro seine Baureihe um ein kompaktes Elektromodell für den urbanen Einsatz. Der Transporter tritt mit klar gestalteter Front und reduziertem Design auf, das Anleihen an frühere Generationen nimmt und zugleich einen eigenständigen Charakter bewahrt.
Technisch basiert das Fahrzeug auf dem Touring EV des chinesischen Herstellers JMC, mit dem Ford seit den 1990er-Jahren zusammenarbeitet. Gefertigt wird der Transit City in China und anschließend nach Europa exportiert, was laut Hersteller eine kosteneffiziente Produktion ermöglicht.

Bestellstart und Marktposition

Die Bestellphase soll im zweiten Quartal beginnen, die ersten Auslieferungen sind für das vierte Quartal 2026 vorgesehen. Preislich wird das Modell zwischen dem E-Transit Courier und dem E-Transit Custom eingeordnet.
Zum Verkaufsstart wird der Transit City in zwei Ausführungen angeboten. Die kleinere Version bietet rund sechs Kubikmeter Ladevolumen, die größere etwa acht Kubikmeter sowie eine längere Ladefläche. Beide Varianten sind auf den Transport von bis zu drei Euro-Paletten ausgelegt. Ergänzend sind auch Fahrgestelle für individuelle Aufbauten geplant, wodurch insbesondere KEP-Dienste, Handwerksbetriebe und kommunale Nutzer angesprochen werden.

Antrieb auf urbane Nutzung ausgelegt

Der Elektromotor leistet 110 kW und treibt die Vorderräder an. Die Batterie mit einer nutzbaren Kapazität von 56 kWh ermöglicht laut Hersteller eine Reichweite von bis zu 254 Kilometern. Geladen werden kann mit bis zu 11 kW Wechselstrom oder 87 kW Gleichstrom, wodurch ein Ladehub von 10 auf 80 Prozent in gut einer halben Stunde möglich sein soll.
Zur Serienausstattung zählen digitale Instrumente, ein 12-Zoll-Touchscreen sowie gängige Assistenzsysteme. Im Betrieb soll der Wartungsaufwand im Vergleich zu Dieselmodellen um rund 40 Prozent sinken. Zudem gewährt Ford eine Garantie von acht Jahren oder 160.000 Kilometern auf die Hochvolt-Komponenten.
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