Hapag-Lloyd und Maersk Line kooperieren bei Gefahrguttransporten

01. Okt. 2015
Künftig will die Reederei Maersk Line das Gefahrgut-Kontrollprogramm Watchdog von Hapag Lloyd einsetzen. Die Software dient laut Hapay Lloyd dazu, falsch oder nicht gekennzeichnetes Gefahrgut festzustellen. Gemeinsam mit dem Programm Freight Information System (FIS) von Hapag Loyd durchsucht die Software kontinuierlich die Ladungsdaten nach Auffälligkeiten, erläutert das Unternehmen. Das System basiert auf einer Datenbank mit mehr als 6.000 Schlüsselwörtern und werde ständig ergänzt und präzisiert. „Indem wir ein System nach dem Vorbild des Watchdog-Programms von Hapag-Lloyd einführen, verbessern wir die Sicherheit an Bord unserer 600 Schiffe und an den Terminals“, erklärt Soren Toft, Chief Operating Officer von Maersk Line.
Hapag Lloyd hat eigenen Angaben zufolge im vergangenen Jahr 2.620 Fälle von falsch deklariertem Gefahrgut entdeckt, worauf hin die Verschiffung verhindert werden konnte. Insgesamt untersuchten die Gefahrgut-Experten von Hapag-Lloyd mehr als 162.000 Verdachtsfälle.