Hamburger Hafen steigert Umsatz auf 1,29 Milliarden

7 Feb 2019
Container-Terminal HHLA
An den HHLA-Containerterminals wurden 2018 insgesamt 7,3 Millionen Standardcontainer (TEU) umgeschlagen. Foto: Rathmann

Das Unternehmen Hamburger Hafen und Logistik (HHLA) hat 2018 nach vorläufigen Zahlen ihren Konzernumsatz um drei Prozent auf 1,29 Milliarden Euro gesteigert.

Im Vorjahr hat der Umsatz noch 1,25 Milliarden Euro betragen. Das Betriebsergebnis (EBIT) des Konzerns von 204 Millionen Euro (im Vorjahr: 173 Millionen Euro) wuchs um 18 Prozent. Der börsennotierte Teilkonzern Hafenlogistik erzielte Umsatzerlöse von 1,26 Milliarden Euro (im Vorjahr: 1,22 Milliarden Euro) und ein Betriebsergebnis (EBIT) in Höhe von 188 Millionen Euro.

Einmalaufwendungen von 25 Millionen Euro

Im Vorjahr waren es 157 Millionen Euro. Darin enthalten waren Einmalaufwendungen von insgesamt rund 25 Millionen Euro für einen Organisationsumbau und für die Harmonisierung bestehender Altersversorgungssysteme. An den HHLA-Containerterminals wurden im Geschäftsjahr 2018 insgesamt 7,3 Millionen Standardcontainer (TEU) oder 1,9 Prozent mehr umgeschlagen als im Vorjahr (7,2 Millionen TEU).

Steigerung in der Ukraine und in Estland

Der Containerumschlag der drei Hamburger Containerterminals konnte das hohe Niveau des Vorjahres erneut erreichen, während die internationalen HHLA-Containerterminals in Odessa (Ukraine) und Tallinn (Estland) den Umschlag gesteigert haben. Der im vergangenen Jahr erworbene größte estnische Terminalbetreiber TK Estonia wurde erfolgreich in den HHLA-Konzern integriert.

Rückläufige Straßentransporte

Die HHLA-Intermodalaktivitäten konnten mit einem Transportvolumen von 1,48 Millionen TEU (im Vorjahr: 1,48 Millionen TEU) das starke Vorjahresergebnis wiederholen. Getragen wurde dieses Ergebnis durch die Bahntransporte. Die Straßentransporte waren rückläufig.