Hoher Öl-Preis: Einsparpotenziale im Straßenverkehr

25. März 2026Newsletter
Die Internationale Energieagentur (IEA) zeigt Maßnahmen auf, die auf die massiv gestiegenen Öl- und Gaspreise in Folge des Irankriegs abzielen. Die Maßnahmen konzentrieren sich dabei primär auf den Straßenverkehr, weil dieser laut IEA rund 45 Prozent des weltweiten Ölbedarfs ausmacht, umfassen aber auch die Luftfahrt, das Kochen mit Gas und die Industrie. Eine möglichst breite Anwendung würde die globale Wirkung verstärken und dazu beitragen, die Auswirkungen der Krise abzufedern, so die IEA.

IEA: Rasche Einsparungen im Verkehr möglich

Im Straßenverkehr ließen sich durch eine Kombination aus Verhaltens- und politischen Maßnahmen rasche Einsparungen erzielen, heißt es weiter. Viele Maßnahmen wurden hier laut IEA bereits in der Vergangenheit umgesetzt und werden nun in mehreren Ländern erneut geprüft. So würde beispielsweise die Senkung der Höchstgeschwindigkeit auf Autobahnen um mindestens 10 km/h den Verbrauch sowohl bei Pkw als auch im Güterverkehr senken. Zusätzliche Vorteile könnten durch eine effizientere Fahrweise und eine verbesserte Effizienz im Güter- und Lieferverkehr erzielt werden.

Maßnahmen sind wichtiger Beitrag zur Senkung der Kosten

"Die im Bericht hervorgehobenen nachfrageseitigen Maßnahmen können zwar nicht mit dem Ausmaß der Versorgungsengpässe mithalten, aber sie können einen wichtigen Beitrag zur Senkung der Kosten für die Verbraucher, zur Reduzierung der Marktspannungen und zur Schonung der Kraftstoffe für wichtige Zwecke leisten, bis die normalen Lieferketten wiederhergestellt sind", so die IEA.
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