Hupac: Höheres Sendungsvolumen 2025

12. März 2026Newsletter
Der Schweizer KV-Operateur Hupac hat im letzten Jahr das Sendungsvolumen deutlich gesteigert. Im vergangenen Jahr beförderte das Unternehmen nach eigenen Angaben rund 975.000 Straßensendungen beziehungsweise 1.853.000 TEU im Kombinierten Verkehr (KV) Straße/Schiene und im maritimen Hinterlandverkehr. Damit konnte der KV-Operateur mit Sitz in Chiasso (Schweiz) sein Volumen um 4,3 Prozent beziehungsweise rund 40.000 Sendungen gegenüber dem Vorjahr steigern.
Transalpine Verkehre bringen Wachstum
Im Kerngeschäft des transalpinen Verkehrs durch die Schweiz konnte Hupac demnach das Verkehrsvolumen trotz baustellenbedingter Einschränkungen steigern – um 4,5 Prozent beziehungsweise 24.100 Sendungen. Ein Grund für das Wachstum ist die Übernahme von Verkehren auf der Achse Belgien–Italien.
Die transalpinen Verkehre via Frankreich und Österreich verzeichnen ein Wachstum um 26,9 Prozent beziehungsweise 5.100 Sendungen. Der nicht-transalpine Verkehr im Kontinental- und Maritimbereich stieg auf knapp 390.000 Straßensendungen an.
Laut Aussage von Hupac ist die Mengenentwicklung erfreulich, insbesondere vor dem Hintergrund großer Herausforderungen wie etwa der Vollsperrung der Rheintalstrecke im verkehrsstarken Monat Juni. Hupac arbeite konsequent daran, die besten Lösungen für die Kunden im Kombinierten Verkehr sicherzustellen.
Investitionen für Verkehrsverlagerung
Für 2026 sieht Hupac große Herausforderungen im KV in Deutschland und Frankreich und erarbeitet gemeinsam mit den Bahnpartnern robuste Umleitungskonzepte.
Um die Verkehrsverlagerung voranzutreiben, investiert das Unternehmen in eigene Infrastrukturen. Seit Anfang des Jahres betreibt Hupac auf den Hauptrelationen Köln Nord–Busto Arsizio und Ludwigshafen–Busto Arsizio Angebote mit deutlich höherer Frequenz.
Weber kommt für Stahlhut
„Mit dem Start der hochfrequenten Angebote zeigt sich, dass negative Auswirkungen der Verspätungen für die Kunden minimiert werden können. Allen ist klar, dass das deutsche Netz saniert werden muss. Unsere Angebote wollen wir in den kommenden Jahren konsequent ausbauen, um unseren Kunden auch in der herausfordernden Infrastruktursituation einen zuverlässigen Service bieten zu können“, sagt Hupac-CEO Michail Stahlhut, der das Unternehmen im Mai verlässt. Auf ihn folgt zum 1. Juli Britta Weber, die aktuell noch bei UPS Healthcare als Vice President für Europa und Asien tätig ist.
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