Instafreight eröffnet Auslandsbüro in Polen

11 Sep 2019
instafreight team
Die digitale Spedition Instafreight will in weiteren EU-Ländern Fuß fassen. Foto: Instafreight

Das polnische Büro des Berliner Unternehmens befindet sich in Liegnitz. Grund für die Standortwahl seien die gute Verkehrslage, auch im Hinblick auf Tschechien, sowie die Ansiedlung namhafter Unternehmen, unter anderem aus der Automobilbranche und dem Online-Versandhandel. „Polen ist aufgrund seiner hohen Bedeutung im europäischen Logistikmarkt aus unserer Sicht ein idealer Startpunkt für das erste Auslandsbüro in unserer jungen Geschichte“, sagt Maximilian Schäfer, Co-Founder and Managing Director von Instafreight. „Wachstum ist in diesem Geschäft ohne Polen und dessen wichtige Brückenfunktion in Europa nicht denkbar“, so Schäfer weiter.

„Wir sind näher an Berlin gelegen als an Warschau, aber haben natürlich neben der Rückkopplung an unsere Zentrale vor allem die Bedürfnisse der mittel- und osteuropäischen Kunden im Blick“, sagt Krzysztof Dwornik, General Manager von Instafreight Polen. „Mit diesem Ansatz haben wir bereits mehrere tausend Touren zuverlässig mitgestaltet und mehr als 1.000 neue Frachtunternehmen mit ihrem Laderaum für die Planung unserer Verkehre auf die Plattform ziehen können.“ Nach Unternehmensangaben operiert das polnische Büro seit dem Frühjahr, hatte aber zunächst nur deutsche Projekte unterstützt.

„In Polen und den von dort aus bedienten mittel- und osteuropäischen Ländern erwarten wir eine große Nachfrage für unsere digitalen Services, sodass wir bis Ende des Jahres eine Verdreifachung unserer derzeitigen Personalkapazitäten in Liegnitz avisieren“, sagt Krzysztof Dwornik.

„Nach der logischen Ausweitung unserer Engagements auf Polen möchten wir gleichzeitig auch in anderen Regionen neue Wachstumsmärkte erschließen. Italien, Spanien und die Benelux-Länder sollen künftig schrittweise für Instafreight-Transporte hinzukommen“, sagt Maximilian Schäfer.

Instafreight hat nach eigenen Angaben auf seiner Transport-Plattform Zugriff auf die Kapazität von mehr als 6.000 Frachtführern.