Investoren setzen auf Logistikbude

19. März 2026Newsletter
Das Tech-Unternehmen Logistikbude hat sich in einer Series-A-Finanzierungsrunde mehr als fünf Millionen Euro gesichert. Mit dem Geld soll der internationale Markteintritt vorangetrieben werden.
Der größte Anteil des Geldes stammt vom Venture-Capital-Investor Capnamic. Auch Moguntia Capital steigt neu ein, während bestehende Investoren wie der Fraunhofer Technologie-Transfer Fonds, Rethink Ventures, XPress Ventures (Fiege) und Golzern weiteres Kapital bereitstellen.
Fokus auf Automatisierung
Mit dem frischen Geld will das Dortmunder Unternehmen eigenen Angaben zufolge seine Lösung zur Automatisierung von Ladungsträgerprozessen ausbauen. Ziel ist es, das Management von Paletten und Behältern vollständig zu digitalisieren und Unternehmen spürbar zu entlasten.
Logistikbude positioniert ihre Lösung als sogenannte Load Carrier Management System (LCMS). Weltweit sind rund zehn Milliarden Ladungsträger im Umlauf, jährlich kommt es zu etwa 150 Milliarden Übergaben zwischen Unternehmen.
Ein LCMS übernimmt dabei die Steuerung und Verwaltung von Paletten, Gitterboxen und Gestellen – vergleichbar mit Warehouse- oder Transport-Management-Systemen in der Logistik.
KI als zentraler Baustein
Kern der Software ist Künstliche Intelligenz. Sie ermöglicht es, Dokumente wie PDFs oder Excel-Dateien automatisiert auszulesen, zu verarbeiten und zu verbuchen. Zudem gleicht das System externe Belege mit internen Daten ab und verbessert so die Transparenz in der Lieferkette.
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