Irische Delegation besucht DEKRA Technology Center

26. Jan. 2026Newsletter
Eine hochrangige Regierungsdelegation aus Irland war zu Besuch im DEKRA Technology Center am Lausitzring. Die Regierungsvertreter erlebten hautnah, was Fahrerassistenzsysteme (ADAS) und automatisierte Fahrfunktionen für die Verkehrssicherheit leisten können – und wie sie auf Herz und Nieren geprüft werden, um sicherzustellen, dass sie wie vorgesehen funktionieren. Angeführt vom Staatsminister im irischen Verkehrsministerium, Seán Canney, wurden die Gäste von Erik Pellmann, Leiter des DEKRA Technology Center, begrüßt. „Wir bringen sehr gern unsere einzigartige Expertise ein, um die Verkehrssicherheit in ganz Europa zu fördern. Der Austausch von Wissen und Erfahrung ist entscheidend, um das Ziel der Vision Zero zu erreichen“, sagte Pellmann.
Der Besuch am DEKRA Standort in Klettwitz (Brandenburg) war eine Station der ministeriellen Studienreise, an der unter anderem auch Vertreter der National Standards Authority of Ireland (NSAI), der Irish Road Safety Authority (RSA), der National Transport Authority (NTA) und der Transport Infrastructure Ireland (TII) teilnahmen. Auch die DEKRA Konzernrepräsentanz Berlin begleitete den Besuch. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die Sicherheit moderner Fahrzeugtechnologien im Hinblick auf automatisiertes – und letztlich autonomes – sowie vernetztes Fahren und Aspekte der Cybersicherheit, die heute wichtiger denn je sind. Auch die Anforderungen an die periodische Fahrzeugprüfung der Zukunft mit Blick auf automatisierte Fahrfunktionen wurden diskutiert.
„Die Verkehrssicherheit muss bei der Entwicklung neuer Fahrzeugtechnologien weiterhin im Mittelpunkt stehen. Es war sehr wertvoll, die Arbeit von DEKRA zu sehen, die sicherstellt, dass automatisierte Fahrsysteme gründlich getestet werden, bevor sie in den Alltag Einzug halten“, sagte Staatsminister Seán Canney zu den Präsentationen im DEKRA Technology Center.
„DEKRA setzt sich seit mehr als 100 Jahren für die Sicherheit ein. Mit der Weiterentwicklung der Technologie verändern sich auch die Herausforderungen dabei, sicherzustellen, dass sie für alle im Alltag sicher ist“, sagt DEKRA-Experte Pellmann. „Die Prüfung automatisierter Fahrfunktionen vor ihrer Markteinführung ist einer unserer Schwerpunkte – sowohl in der Entwicklung als auch in der Homologation.“ Das DEKRA Technology Center ist seit 2003 in Betrieb. 2017 erwarb DEKRA die benachbarte Rennstrecke Lausitzring. Seit der Integration ist die Anlage das größte herstellerunabhängige Labor-, Prüf- und Testzentrum für die Mobilität der Zukunft.
Zum Bild: Staatsminister Seán Canney (vordere Reihe, Dritter von rechts), Erik Pellmann, Leiter DEKRA Technology Center (vordere Reihe, Zweiter von rechts), und Dr. Fabienne Beez, Leiterin der DEKRA Konzernrepräsentanz Berlin (vordere Reihe, Vierte von rechts) mit der Delegation am DEKRA Lausitzring.
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