Kögel will weiter wachsen
Kögel will seinen Wachstumskurs fortsetzen und strebt 20.000 Trailer im Jahr an.
Der Trailerhersteller möchte vor allem beim Service und im Aftermarket punkten. Die Geschäftsführer Josef Warmeling und Massimo Dodoni im Gespräch.
Herr Warmeling, nach einjähriger Auszeit sind Sie zurück in der Branche. Haben die Trailer Ihnen gefehlt?
Warmeling: Ich habe mich sehr über die neue Herausforderung und die Rückkehr in die Branche gefreut. Ich fühle mich bei Kögel wohl und habe die Möglichkeit, Dinge zu bewegen. Die IAA hat gezeigt, dass die Leute mich nicht vergessen haben und das Netzwerk funktioniert. In den Märkten, die ich verantworte, sehe ich Potenzial. In der Vertriebs-Doppelspitze mit Massimo Dodoni bin ich für die Märkte in Westeuropa zuständig, außerdem verantworte ich die Value Added Services. Dazu zählen die Bereiche Finance und Telematics sowie das Geschäft mit gebrauchten Fahrzeugen.
Wie gut gelingt die Aufgabenteilung in der Doppelspitze?
Warmeling: Sie hat sich gut bewährt. Jeder hat seine Bereiche, auf die er sich konzentrieren kann.
Dodoni: Bei mir sind das Süd- und Osteuropa sowie der gesamte Aftermarket, der bei Kögel weiter ausgebaut werden soll.
Was ist dabei die besondere Herausforderung?
Dodoni: Sie liegt darin, dass der Aufbau der Strukturen im Aftermarket mit dem hohen Wachstum von Kögel Schritt halten muss. Ich habe im März 2014 bei Kögel begonnen. Damals lag unsere Jahresproduktion bei 10.000 Trailern und der Umsatz bei 295 Millionen Euro. Fünf Jahre später kommen wir locker auf 18.000 Trailer und auf mehr als 430 Millionen Euro.
Das klingt doch nach einer Erfolgsgeschichte …
Dodoni: Das ist spitze. Doch ist es unser Anspruch, nicht nur ein Produkt zu verkaufen, sondern ein ganzes Leistungspaket. Der Aftermarket ist ein wichtiger Teil davon. Hier kommt es nicht nur auf eine internationale Präsenz, sondern auch auf eine schnelle Reaktionszeit an. Dazu braucht es eine leistungsfähige IT und eine schnelle Verfügbarkeit von Ersatzteilen in den Werkstätten. Ziel ist es, die Ausfallzeiten für unsere Kunden so gering wie möglich zu halten.
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