Krone kämpft weiter gegen Umsatzrückgang
03. Feb. 2026NewsletterDie Krone Gruppe hat im Geschäftsjahr 2024/2025 rund 2,3 Milliarden Euro umgesetzt – nach 2,4 Milliarden im Vorjahr. Damit setzt sich der rückläufige Trend der vergangenen Jahre fort: 2023/2024 war der Umsatz bereits von 3,2 auf 2,4 Milliarden Euro gefallen.
Strategie zur Stabilisierung des Nutzfahrzeuggeschäfts
Krone führt die Kaufzurückhaltung im Nutzfahrzeug- und Landtechnikmarkt auf politische Unsicherheiten, Kriege und Handelshemmnisse zurück. Das Unternehmen setzt auf mehr Produktionsflexibilität, Digitalisierung und Automatisierung, um das Geschäft zu stabilisieren.
Fokus auf eTrailer, KI und neue Produktionskapazitäten
Zu den wichtigsten Maßnahmen zählen eine zusätzliche Fertigungslinie für eTrailer in Werlte, der Start eines KI-gestützten Leitstands in Lübtheen, der Aufbau einer eigenen Bremsbackenproduktion in Dinklage und eine neue Montagehalle am GTS-Standort Ibbenbüren.
eTrailer als Beitrag zur Dekarbonisierung
Elektrifizierte Trailer sollen den Dieselverbrauch und CO₂-Ausstoß im Zugbetrieb um 20 bis 40 % senken. Eine eAchse unterstützt den Antrieb und rekuperiert Bremsenergie, wodurch Flotten Emissionen reduzieren können, ohne alle Zugmaschinen sofort ersetzen zu müssen.
Ausblick: Stabilisierung mit leichter Erholung
Für 2025/2026 erwartet Krone einen Umsatz auf Vorjahresniveau. Mittelfristig soll eine leichte Erholung einsetzen, unterstützt durch die Belebung einzelner europäischer Märkte wie Belgien, Dänemark und Estland. Ob Automatisierung, KI und eTrailer-Produktion für neues Wachstum reichen, bleibt offen.