Lang-Lkw: Allianz pro Schiene akzeptiert Urteil

13 Jun 2018
Allianz pro Schiene verzichtet auf Rechtsmittel.
Die Allianz pro Schiene hat ein wachsames Auge auf die Lang-Lkw. Foto: Thomas Küppers

Die Allianz pro Schiene akzeptiert ein Urteil des Verwaltungsgerichts Berlin zum Regelbetrieb des Lang-Lkw. Sollte das Gewicht aber doch auf 60 Tonnen steigen, will sie unverzüglich klagen.

„Wir werden die Lang-Lkw im Auge behalten“, heißt es in einer Mitteilung der Allianz pro Schiene. Demnach will das Schienenbündnis keine Rechtsmittel gegen das Urteil des Berliner Verwaltungsgerichtes zum Regelbetrieb von Lang-Lkw auf Deutschlands Straßen einlegen. Das Verkehrsbündnis hatte zusammen mit seinen Mitgliedsverbänden Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und Deutsche Umwelthilfe (DUH) gegen den Regelbetrieb mit Lang-Lkw geklagt.

„Verkehrspolitisch halten wir die Zulassung der Riesen-Laster weiterhin für falsch, juristisch streichen wir vorerst die Segel“, sagte Allianz pro Schiene-Geschäftsführer Dirk Flege am Montag in Berlin. Sollte die Bundesregierung sich jedoch entschließen, nicht nur sieben Meter längere Lkw, sondern auch schwerere Lkw - etwa mit einem Gesamtgewicht von 60 Tonnen - zuzulassen, werde die Allianz pro Schiene erneut eine Klage prüfen.