LHOF: Stefan Hohm erhält Auszeichnung

18. Sept. 2025Newsletter
Stefan Hohm ist von der Jury der Logistics Hall of Fame (LHOF) als Logistics Leader of the Year 2025 ausgezeichnet worden. Hohm ist Chief Development Officer (CDO) von Dachser. An der Wahl beteiligten sich 70 internationale Juroren aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Medien.
Stefan Hohm ist ein Dachser-Gewächs
Stefan Hohm gehöre zu der Sorte von Managern, die Zukunft gestalten. Er selbst ist ein „Dachser-Gewächs“. Seit 33 Jahren ist er im Unternehmen, hat als Assistent angefangen, Niederlassungen geleitet, Software-Entwicklung betrieben, Forschungsteams aufgebaut und erlebt, wie sich das Unternehmen auf fast 40.000 Mitarbeitende mehr als verzehnfacht hat. Bei all seinen Stationen habe er auf die Unterstützung der langjährigen Unternehmenslenker Bernhard Simon und Michael Schilling zählen können, sagt Hohm.
Hohm gibt Startschuss fürs Dachser Enterprise Lab
Bereits Mitte der 2010er-Jahre baute Hohm bei Dachser das Research&Development-Team auf. 2025 wiederum brachte er von der Standford University die Idee mit, die Zusammenarbeit von Forschung und Wirtschaft voranzutreiben. Das war die Blaupause für das spätere Dachser Enterprise Lab am Fraunhofer IML in Dortmund, in dem neue Lösungen erarbeitet, getestet und zur Marktreife gebracht werden. 2025 kam das Fraunhofer IAIS hinzu, um künftig gemeinsam an KI- und Big-Data-Anwendungen für die Logistik zu arbeiten.
Projekt @ILO fürs digitale Stückgutlager
Das Ganze mündete schließlich in dem Projekt @ILO, einem digitalen Zwilling für Stückgutlager. Gemeinsam mit dem Fraunhofer IML entwickelte Dachser ein System, das alle Packstücke, Assets und Prozesse digital abbildet. Damit lässt sich in Echtzeit steuern, analysieren und optimieren – ein echter Meilenstein, ausgezeichnet mit dem Deutschen Logistik-Preis 2023.
Hohm ist Mitinitiator der Open Logistics Foundation
Als Mitinitiator der Open Logistics Foundation treibt Stefan Hohm die Digitalisierung der Branche mit offenen Standards voran. Sein Ziel: digitale Basisanwendungen als Open Source, die allen zugutekommen. „Damit können wir De-facto-Standards schaffen und IT-Budgets massiv entlasten. Klar ist aber: Das gilt für Commodities und heißt nicht, dass wir zum Beispiel die @ILO-Logiken öffentlich machen. Das ist unser Alleinstellungsmerkmal und das bleibt auch so“, sagt der Dachser-CDO.
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