LHOF: Welthungerhilfe erhält Lynn C. Fritz Medal

15. Sept. 2025Newsletter
Die Welthungerhilfe (WHH) ist von der Logistics Hall of Fame (LHOF) ausgezeichnet worden. Nach Angaben von LHOF erhält sie die Lynn C. Fritz Medal for Excellence in Humanitarian Logistics 2025 für das großangelegte Projekt Emergency Supplies Prepositioning Strategy (ESUPS), das bereits 2015 seinen Anfang nahm. Damit trage die Welthungerhilfe zu einer fundamentalen Verbesserung der Bevorratungsstrategien von Hilfsmitteln in Katastrophengebieten bei.
Erdbeben in Nepal 2015 war den Anfang von ESUPS
Ausgangspunkt war die Analyse der Welthungerhilfe nach dem Erdbeben in Nepal 2015. „Dabei wurde deutlich, dass internationale und nationale Vorräte an Hilfsgütern den Bedarf der betroffenen Menschen nicht ausreichend abgedeckt hatten. Deshalb haben wir viele Datenanalysen durchgeführt und waren in Kontakt mit anderen Organisationen und den Vereinten Nationen. Dann sagten wir: Wir brauchen etwas Neues – eine neue Plattform. So entstand ESUPS“, berichtet Mathias Mogge, Generalsekretär der Welthungerhilfe.
Welthungerhilfe arbeitet bei ESUPS mit vielen Partnern
Zur Unterstützung des internationalen humanitären Systems in der strategischen Vorratshaltung von Hilfsgütern ist die Welthungerhilfe in Zusammenarbeit mit dem UN Humanitarian Response Depot (UNHRD), dem Britischen Roten Kreuz, der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften (IFRC), der internationalen Organisation für Migration (IOM), Save the Children, USAID/OFDA, Pennsylvania State University (PSU) und PLAN International an dem Projekt ESUPS beteiligt und bewerkstelligt das ESUPS-Projektmanagement.
Das Ziel des Projekts ESUPS
Ziel des Projekts ist es, die Ausarbeitung einer koordinierten strategischen Bevorratung zu unterstützen, um eine effektive und effiziente Lagerung von Hilfsgütern im regionalen und nationalen humanitären System zu gewährleisten. Der akademische Partner von ESUPS, die Penn State University, entwickelte ein mathematisches Modell. Mit diesem soll eine bessere kollektive und koordinierte Organisation und Nutzung der Vorratshaltung erreicht werden. Damit dringend benötigte Hilfsgüter immer in den optimalen Mengen und an den optimalen Orten gelagert werden und sie schnell bei der betroffenen Bevölkerung ankommen.
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