ZF, Iveco und Lakner setzen auf LNG-Lkw

24 Jun 2019
Die LNG-Lkw verkehren zwischen den ZF-Produktionsstätten Nürnberg und Friedrichshafen. Foto: ZF
Die LNG-Lkw verkehren zwischen den ZF-Produktionsstätten Nürnberg und Friedrichshafen. Foto: ZF

Ab diesem Monat fahren drei schwere Lkw Iveco Stralis NP für den Komponentenhersteller ZF. Mit einem 460 PS starken LNG-Motor und dem ZF-Getriebe Traxon ausgestattet, transportieren die drei Fahrzeuge Lkw- und Pkw-Getriebegehäuse von den ZF-Produktionsstätten in Nürnberg (Guss) nach Friedrichshafen (Bearbeitung und Montage).

Positive Umweltbilanz für LNG

„Mit Iveco und Lakner haben wir zwei starke Partner für dieses Projekt gewonnen“, erklärt ZF-Vorstandsmitglied Wilhelm Rehm den Einsatz der LNG-Lkw. Darüber hinaus sei es wichtig, bereits existierende Technologien einzusetzen, um Emissionen zu senken. Die Fakten würden für sich sprechen: Die bei der Verbrennung von LNG anfallenden Stickoxide, verantwortlich für die Diskussionen um Einfahrverbote in Städte, liegen 90 Prozent unterhalb derer eines Diesels. Der Partikelausstoß liegt beim Methanmotor aufgrund der Reinheit des Kraftstoffs (CH4) an der Nachweisgrenze und selbst bei Verwendung fossilen Methans sind die CO2-Emissionen um 15 Prozent niedriger.