Logistics Hall of Fame: Frank Dreeke neues Mitglied
09. Dez. 2025NewsletterBei einem feierlichen Event der Logistics Hall of Fame wurden mehrere Auszeichnungen vergeben, darunter die Aufnahme von Frank Dreeke in die Weltruhmeshalle. Rund 180 internationale Gäste aus Wirtschaft, Wissenschaft, NGOs und Politik würdigten die Verdienste des ehemaligen BLG-Chefs um eine moderne Seehafenlogistik.
Laudatio von Staatssekretär Christian Hirte
Christian Hirte, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr, betonte: „Frank Dreeke hat mit strategischem Weitblick und Orientierung an Effizienz und Nachhaltigkeit entscheidende Veränderungen in der Seehafenlogistik angestoßen. Er hat Kooperationen ermöglicht und Strukturen geschaffen, die bis heute wirken. Damit ist er ein Architekt moderner Seehafenlogistik – eine Leistung, die auch die internationale Jury beeindruckt hat.“
Logistics Leader of the Year Award für Stefan Hohm
Stefan Hohm, Chief Development Officer bei Dachser, erhielt den „Logistics Leader of the Year Award 2025“ von STILL für seinen Beitrag zur Innovations- und Digitalisierungsstrategie. Unter seiner Führung entstanden Projekte wie der digitale Zwilling @ILO, emissionsfreie City-Logistik, Echtzeit-Tracking von Trailern und Initiativen zu KI, Machine Learning und Big Data. Frank Müller, Senior Vice President bei STILL, hob hervor: „Hohm steht exemplarisch für modernes Führungshandeln: Wandel wird als Gestaltungsraum genutzt, Strukturen ermöglichen Neues, getragen von Haltung, Teamarbeit und dem Anspruch, das Richtige langfristig richtig zu tun.“
Lynn C. Fritz Medal for Excellence in Humanitarian Logistics
Die Medaille ging erstmals an eine deutsche Organisation: die Welthungerhilfe für das Projekt ESUPS („Emergency Supply Prepositioning Strategy“). Die digitale Plattform STOCKHOLM schafft Transparenz über Hilfsgüterbestände, erleichtert Zusammenarbeit zwischen NGOs, staatlichen Stellen und UN-Organisationen, verkürzt Reaktionszeiten und senkt Kosten. „127 Akteure tauschen Daten mit 800 Logistikexperten in 60 Ländern aus – ein beeindruckender Schritt für humanitäre Logistik“, sagte Anisya Thomas Fritz, Mitbegründerin des Fritz Institute.