Luegbrücke: Testbetrieb startet
Ab heute testet die österreichische Autobahngesellschaft Asfinag eine geänderte Verkehrsführung auf der maroden Luegbrücke. Auf dem talseitigen Brückenabschnitt wurden die Fahrstreifen für Pkw und Lkw getauscht. Unternehmensangaben zufolge werde der Schwerverkehr nun auf den linken Fahrstreifen als Basis für mehr Kapazität an Reisetagen ausweichen.
Testbetrieb auf beliebter Urlaubsstrecke
Jetzt wird es ernst: Mit nicht ganz zwei Tagen Vorlauf hat die Asfinag einen wissenschaftlich begleiteten Testbetrieb auf der maroden Luegbrücke gestartet. Dieser soll, so die Autobahngesellschaft, voraussichtlich zwei Wochen dauern. Bis dahin hat die Behörde die Fahrspuren vertauscht. Genauer gesagt fahren Lkw dabei links von der Passhöhe in Richtung Tal, während leichte Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen auf der dem Tal zugeneigten Außenseite rollen. Der Versuch soll klären, wie während der Neubauzeit weiter möglichst viele Fahrzeuge gleichzeitig über die Luegbrücke fahren können.
Verstärkte Kontrolle von Lkw
Bei zweispurigen Verkehrsführungen müssen die Lastbeschränkungen lückenlos kontrolliert und überschwere Fahrzeuge abgeleitet werden. Dies werde mit einem umfassenden Personaleinsatz vor Ort erfolgen, heißt es seitens der Asfinag.
Welche Mengen an Lkw können bewältigt werden?
Mit dem Test will die Asfinag herausfinden, ob die Fahrzeuge zeitweise in zumindest einer Fahrtrichtung zweispurig fahren können. Darüber hinaus soll der Test zeigen, welche Mengen an Fahrzeugen die Luegbrücke in diese Konstellation bewältigen kann. Der Fokus liegt hier vor allem auf dem Lkw-Transport.