RCG: Multimodale Verbindung von und nach Serbien
Die Rail Cargo Group (RCG), Gütertransport-Tochter vom ÖBB, hat ihr Portfolio um eine multimodale Verbindung von und nach Serbien erweitert. Unternehmensangaben zufolge verknüpft der neue Rundlauf die Wirtschaftszentren West- und Zentraleuropas direkt mit dem Westbalkan.
Ein Rundlauf pro Woche
RCG, die Güterbahn-Tochter der ÖBB, bietet nun einen Rundlauf pro Woche von Kruševac (Serbien), über den ungarischen Terminal BILK (Budapest) nach Duisburg (Deutschland) und wieder zurück an. Kruševac sei dabei ein bedeutendes Industriezentrum des Westbalkans und spiele eine Schlüsselrolle im regionalen Schienengüterverkehr, heißt es seitens RCG. Aufgrund der zentralen Lage biete der Standort ideale Bedingungen für den Gütertransport innerhalb Serbiens und in die umliegenden Länder.
Duisburg als Tor nach Westeuropa
Budapest verbindet als Drehscheibe den Westbalkan mit den Märkten Zentraleuropas. Durch entsprechende Umschlagsmöglichkeiten gibt es eine nahtlose Weiterverbindung nach Westeuropa. Dort fungiert Duisburg, einer der größten Binnenhäfen und Logistikzentren Europas, für den internationalen Güterverkehr als Tor zu den Märkten Westeuropas und bietet Weiterverbindungen für Warenströme in die Benelux-Länder.
Logistik-Zusatzleistungen
Neben dem Transport auf der Schiene von 45-Fuß-Containern und Wechselaufbauten (WAB). Dabei werden alle Branchen abgedeckt, darunter die Getränke-, Chemie-, Baustoff-, Stahl- und Automobilindustrie sowie Gefahrgut (RID). Ein fixer Fahrplan soll für planbare und pünktliche Transporte sorgen.
Darüber hinaus werden laut RCG alle erforderlichen speditionellen Zusatzleistungen angeboten: Dazu gehören die Organisation des Vor- und Nachlaufs, Lagerlogistik sowie die Zollabwicklung. Weitere Service-Leistungen wie Nachladung, Reporting und Monitoring, Positionierung und Auslastung des Equipments, Backup-Lösungen auf der Straße sowie eine zentrale Ansprechperson für jeden Kunden bietet RCG gegen Aufpreis ebenfalls an.