Reico Spedition ist insolvent

3 Dez 2019
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Parallel zum Insolvenzverfahren wird der Geschäftsbetrieb fortgeführt. Foto: Fotolia – Kautz15

Die Reico Spedition mit Sitz in Zossen (Brandenburg) steht vor einem Neuanfang. Das Amtsgericht Potsdam hatte am 22. November 2019 die vorläufige Insolvenzverwaltung über das Vermögen des Unternehmens angeordnet (Aktenzeichen 6 IN 461/19). Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde der Sanierungsexperte Torben Ottmar Herbold von der Firma Herbold & Horn Insolvenzverwalter bestellt.

Torben Ottmar Herbold analysiert zurzeit die Situation und möchte das Lager- und Logistikunternehmen sanieren: „Dem Erhalt des Unternehmens und der 193 Arbeitsplätze gilt unsere besondere Aufmerksamkeit“. Der Geschäftsbetrieb wird im Rahmen des vorläufigen Insolvenzverfahrens uneingeschränkt fortgeführt. Die Löhne und Gehälter sind durch das Insolvenzgeld gesichert.

Die Auftragslage des 1990 gegründeten Unternehmens mit Standorten in Zossen und Leipzig ist ausgezeichnet: „Die klare Zielsetzung ist der Erhalt der Reico Spedition an den aktuellen Standorten. Die erfahrenen Mitarbeiter und die gute Marktposition des Unternehmens sind attraktive Ansatzpunkte für einen strategischen Erwerber“, so Herbold. Der Fokus bei der Investorensuche liegt auf Interessenten aus dem Bereich Logistik.

Reico Spedition

Die Reico Spedition wurde 1990 gegründet und hat ihren Firmensitz in Zossen südlich von Berlin. In den vergangenen Jahren entwickelte sich die Reico Spedition zu einem modernen und effizienten Logistik-Dienstleister mit mehr als 50.000 m² gedeckter Lagerfläche und 200 eigenen Lkw. Spezialisiert ist Reico auf temperaturgeführte Logistik, Pflanzenlogistik, Sammelgut- und Linienverkehre sowie Fulfillment und Inhouse-Service.