Reparaturservice: Kooperation von Knorr-Bremse und Cojali

04. Nov. 2025Newsletter
Knorr-Bremse will einen Beitrag zur Kreislaufwirtschaft und zur Ressourcenschonung leisten. Gemeinsam mit Cojali bietet das Unternehmen ab sofort den neuen ECU-Reparaturservice „ESB Reman“ an. Dieser wurde speziell für die Reparatur von elektronischen Steuergeräten (ECUs) für Nutzfahrzeuge entwickelt, so Knorr-Bremse. Es handle sich dabei um ein ganzheitliches Aftermarket-Ecosystem.
Geringere Wartungskosten, weniger Ausfallzeiten
Das Ziel ist, Nutzfahrzeuge möglichst schnell wieder auf die Straße zu bringen. Der neue Service soll Werkstätten eine effiziente Alternative zum Austausch von Steuergeräten bieten – anstatt neue verbauen zu müssen. Laut Knorr-Bremse soll das nicht nur schneller gehen, sondern auch die Kosten senken.
In insgesamt vier Reparaturzentren wird ESB Reman angeboten. Derzeit verfügt der Service über Betriebsstätten in Spanien, Frankreich, Italien und Tschechien, was zu kürzeren Transportzeiten und engerer, persönlicherer Betreuung führen soll. „Dank unseres Reparatur-Hub-Systems werden Reparaturen unter Berücksichtigung derselben Standards und Prozesse so lokal wie möglich durchgeführt“, berichtet Alexander Wagner, Vice President Global Aftermarket/TruckService bei Knorr-Bremse.
Über 1.100 ECU-Vergleichswerte
Dank eines strengen technischen Prozesses und dem Einsatz eigener Technologien wie der ESB ECU Simulation Bench ist es möglich, mehr als 1.100 ECU-Referenzen für verschiedene Fahrzeugsysteme zu überholen: Motor, Bremsen, Federung, Getriebe, Abgasreinigung, Kombiinstrument und andere.
Nach Erhalt wird die ECU einer Sichtprüfung und einer weiteren Diagnose unterzogen, wodurch Fehler genau identifiziert werden können. Beschädigte Komponenten werden dann durch neue Teile ersetzt und alle Funktionen vor dem Versand überprüft, um eine mit einem neuen Produkt vergleichbare Leistung zu gewährleisten.
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