Stromausfälle werden zum zentralen Lieferkettenrisiko

12. Feb. 2026Newsletter
Laut dem „Supply Chain Outlook 2026“ von Prologis und The Harris Poll spüren Unternehmen in Deutschland zunehmend Störungen in der Energieversorgung. 44 Prozent der Führungskräfte berichten von Spannungsschwankungen, 38 Prozent von Stromausfällen oder Spannungsabfällen. Viele Betriebe arbeiten auf einem niedrigen Reifegrad der Ausfallsicherheit, was sie bei längeren Störungen besonders verwundbar macht.
Automatisierung und KI als Rettungsanker
Die zunehmende Digitalisierung und Automatisierung von Lagern macht stabile Energieversorgung noch wichtiger. 42 Prozent der deutschen Unternehmen setzen 2026 auf Robotik und Automatisierung – nur China liegt leicht darüber. KI ist für 67 Prozent ein zentrales Investitionsthema, um Schwankungen abzufedern und Risiken zu senken.
Energieversorgung entscheidend für Standortwahl
Die Sicherheit der Energieversorgung ist inzwischen ein Top-Kriterium für die Standortwahl. 32 Prozent der deutschen Führungskräfte nennen sie unter die drei wichtigsten Faktoren – neben Arbeitskosten und Zöllen. Beliebte Standorte zeichnen sich durch stabile Stromversorgung und gute Infrastruktur aus.
Regionalisierung als Trend
53 Prozent der Unternehmen planen bis 2030 eine stärkere Lokalisierung ihrer Lieferketten, um Krisen abzufedern. Kein anderes Land priorisiert laut Prologis Energieeffizienz so stark bei Investitionen wie Deutschland.
Seite teilen :