Thüringen bremst Feldversuch mit Lang-Lkw aus
Die Landesregierung von Thüringen will den Feldversuch mit Lang-Lkw einbremsen. Wie aus dem 106 Seiten starken Koalitionsvertrag zwischen den Parteien Die Linke, SPD, Bündnis 90/Die Grünen hervorgeht, werden die Versuche mit Lang-Lkw nicht weiter verfolgt. Darüber hinaus heißt es in dem Vertrag, dass keine weiteren Streckenmeldungen für den Lang-Lkw-Versuch der Bundesregierung erteilt werden. Die Koalitionspartner wollen vielmehr den Schienengüterverkehr stärken. Dazu will die Landesregierung aktive Sicherung von Eisenbahninfrastruktur betreiben. Für ausgewählte stillgelegte Strecken sollen Trassensicherungsverträge geschlossen werden, um eine spätere Reaktivierung zu ermöglichen.
Am Feldversuch mit Lang-Lkw beteiligen sich 39 Unternehmen mit 80 Fahrzeugen. Gestartet ist der Feldversuch im Januar 2012. Er wird wissenschaftlich von der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) begleitet und läuft noch bis Ende 2016.
Das Netz hat aktuell eine Gesamtlänge von fast 10.150 Kilometern. "Der Bericht bestätigt, dass zwei Lang-Lkw drei reguläre Lkw ersetzen können. Das spart bis zu 25 Prozent Sprit", sagte Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) anlässlich der Nationalen Konferenz Güterverkehr und Logistik im September in Potsdam.
Am Feldversuch mit Lang-Lkw beteiligen sich 39 Unternehmen mit 80 Fahrzeugen. Gestartet ist der Feldversuch im Januar 2012. Er wird wissenschaftlich von der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) begleitet und läuft noch bis Ende 2016.
Das Netz hat aktuell eine Gesamtlänge von fast 10.150 Kilometern. "Der Bericht bestätigt, dass zwei Lang-Lkw drei reguläre Lkw ersetzen können. Das spart bis zu 25 Prozent Sprit", sagte Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) anlässlich der Nationalen Konferenz Güterverkehr und Logistik im September in Potsdam.