Transdev und Voith setzen E-Busse ein

23 Okt 2018
Transdev, Voith
Transdev und Voith haben eine Kooperation beschlossen. Foto: Voith

Die Transdev-Gruppe, seines Zeichens das größte in Deutschland aktive private Eisenbahn- und Busunternehmen, will gemeinsam mit Voith Elektrobusse in Schwäbisch Hall und Heidenheim an den Start bringen. Ab April 2019 sollen die neuen Fahrzeuge in Schwäbisch Hall im Einsatz sein, Heidenheim folgt ab Dezember 2019 mit drei weiteren Bussen.

Voith wird den elektrischen Antrieb der Stadtbusse liefern und so laut eigener Angaben dabei helfen, bei einer jährlichen Laufleistung von 50.000 Kilometern binnen zwölf Jahren pro Bus bis zu 550 Tonnen CO2 einzusparen. Die Transdev-Gruppe wiederum betreibt schon heute knapp 400 Elektrobusse an 27 Standorten in sieben Ländern. Damit ist Transdev laut eigener Aussage der größte Betreiber von Elektrobussen in Europa.

Umfangreiche Erfahrungen in der E-Mobilität

„Als weltweit aktiver Mobilitätsdienstleister sehen wir uns in der Verantwortung, CO2-freundliche Verkehrsleistungen zu fördern", erklärt Dr. Tobias Heinemann, Sprecher der Geschäftsführung der Transdev GmbH. „Wir können dazu innerhalb unserer Gruppe auf umfangreiche Erfahrung im Bereich der E-Mobilität zurückgreifen und freuen uns hier auch ein bisschen Pionierarbeit in den Kommunen zu leisten."

Dr. Uwe Knotzer, Mitglied der Voith-Konzerngeschäftsführung sowie Vorsitzender der Geschäftsleitung der Division Turbo ergänzt: „Die Investition in E-Mobilität ist ein wichtiger Schritt zu einer klimafreundlichen Stadt und erfährt in Schwäbisch Hall, Heidenheim und anderen Kommunen breite Unterstützung in der Politik und in der Bevölkerung."