Traton stellt Forschung und Entwicklung neu auf
03. Juli 2025NewsletterDie Traton Group will die Zusammenarbeit der Traton-Marken Scania, MAN, International und VW Truck & Bus ausbauen. Ab sofort soll die Forschung und Entwicklung nach Unternehmensangaben weitgehend zentralisiert werden.
Haben die einzelnen Marken des Konzerns bisher viele Zukunftstechnologien in Eigenregie entwickelt, wird das Vorgehen künftig weitgehend in einer gemeinsamen R&D-Abteilung, der Group R&D, gebündelt. Das Ziel: eine bessere, effizientere Nutzung des Baukastensystems.
Im Mittelpunkt steht laut den Angaben von Traton die Entwicklung modularer Komponenten, die bei verschiedenen Marken eingesetzt werden können. Mit der gleichen Technologie soll verschiedenen Leistungsstufen und somit unterschiedlichen Anforderungen der Kunden entsprochen werden, heißt es.
Fokus auf dem Konzern, Detailarbeiten bei den Marken
Rund 9.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wechseln von den einzelnen Marken in das neue, zentralisierte Forschungs- und Entwicklungsteam. Insgesamt circa 3.000 weitere F&E-Mitarbeitende bleiben den einzelnen Marken zugeordnet und sollen dort im „Brand Identity Development“ (BID) auch künftig markenspezifische Lösungen erarbeiten.
„Durch die nun beginnende engere Zusammenarbeit in Forschung und Entwicklung werden wir schneller und effizienter. Wir können zielgenauer Innovationen entwickeln und Produkte früher auf den Markt bringen. Auf diese Weise können wir Doppelarbeit vermeiden und gleichzeitig ein jederzeit ideal auf die unterschiedlichen Kunden unserer Marken abgestimmtes Produktportfolio bieten“, erklärt Niklas Klingenberg, Traton-Vorstand für Forschung & Entwicklung und Leiter der neuen Group R&D. Für die erfolgreiche Zukunft der Traton Group brauche man jeden einzelnen Ingenieur und jedes einzelne Talent. Ihr Know-how sei die Basis für den Erfolg des Konzerns.