Verbände fordern schnelle Führerscheinreform
25. Feb. 2026Newsletter / Transport & VerkehrDie führenden Verbände der Bus- und Logistikbranche bekennen sich ausdrücklich zur Führerscheinreform von Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder. Ziel ist eine modernisierte Fahrschulausbildung und eine vereinfachte Berufskraftfahrerqualifikation.
Die Verbände bdo, BGL, DSLV und VDV betonen, dass der Berufszugang für Bus- und Lkw-Fahrer schneller, digitaler und kostengünstiger werden muss. Nachbarländer zeigen, dass eine effizientere Ausbildung möglich ist, die Deutschland wettbewerbsfähiger macht.
Reformen noch ambitionierter gestalten
Neben der Digitalisierung des Theorieunterrichts, Vereinfachungen in der praktischen Ausbildung und reduzierten Prüfungsumfängen fordern die Verbände, die Führerscheinausbildung und die Berufskraftfahrerqualifikation nach dem „2-in-1“-Modell zusammenzulegen.
Fachkräftemangel entschärfen
Im Straßengüter- und Busverkehr herrscht akuter Fahrermangel. Hohe Einstiegshürden demotivieren Berufseinsteiger. Jede Maßnahme, die Ausbildung digitalisiert, vereinfacht und beschleunigt, entlastet Unternehmen und stärkt die Versorgungssicherheit.
Reformen nicht verzögern
Die Verbände warnen davor, die dringend notwendigen Schritte durch politische Grabenkämpfe oder Partikularinteressen zu blockieren. Verzögerungen verschärfen den Fahrermangel, gefährden Mobilität und Wettbewerbsfähigkeit und führen zu Leistungseinbußen im öffentlichen Verkehr und in der Logistik. Umsetzungskraft sei jetzt entscheidend.