Verkehrswende: Grünstrom direkt vom Hersteller

26. Aug. 2025 Newsletter
E-Mobilität spielt eine große Rolle bei der Verkehrswende. Der Dienstleister Node Energy aus Frankfurt sorgt dafür, dass Unternehmen ohne PV-Anlage günstig an Grünstrom kommen und Unternehmen mit PV-Anlagen den Strom wirtschaftlich nutzen.
Dafür hat Node Energy einen direkten Zugang zu alternativen Energieträgern aufgebaut „Wir haben einen Pool von mehr als 14.000 Windkraft- und PV-Anlagen, also rund ein Drittel des deutschen Grünstroms, an der Hand", sagt Geschäftsführer Michael Blichmann. Warum Windkraft und PV-Anlagen? „Weil sich die Lastprofile optimal ergänzen: Solar hat seine Stärken vor allem tagsüber und von Frühjahr bis in den Herbst. Windkraft hingegen steht auch nachts und vor allem auch im Winter zur Verfügung", sagt der Experte für energiewirtschaftliches Assessment.
Hat ein Unternehmen keine eigene PV-Anlage und den Strom bisher etwa über die Stadtwerke bezogen, gilt der erste Blick dem viertelstundenbasierten Lastgang, also der detaillierten Auflistung des Leistungsbezugs. Mittels einer Software macht Node Energy dann einen Vorschlag, wie viel Windstrom- und PV-Menge in das Profil passen. Das Logistikunternehmen und die Anlagenbetreiber einigen sich dann auf einen Festpreis und schließen einen direkten Stromliefervertrag, ein sogenanntes Power Purchase Agreement (PPA), ab, begleitet von Node Energy. Zumeist bewegen sich die Laufzeiten zwischen einem und drei Jahren. „Wir können anschließend bilanziell zuordnen, wie viel in der Viertelstunde von den PV- und Windanlagenerzeugern produziert wird und was das Logistikunternehmen zur selben Stunde abgenommen hat“, sagt Bilchmann. Node Energy managt danach für den Kunden den Bilanzkreis und erstellt etwa Prognosen zum Wetter und zur Stromleistung.
Reicht der bereitgestellte Grünstrom mal an einem Tag nicht, kauft Node Energy über die Strombörse einfach Strom nach. Besteht ein Überschuss, weil das Unternehmen weniger Strom braucht, wird der an der Börse zu Geld gemacht, dass von Node Energy abgerechnet wird und direkt an das Logistikunternehmen geht. „In Summe können unsere Kunden Grünstrom mit einem Preisvorteil bis zu 28 Prozent gegenüber dem klassischen Stromeinkauf beziehen“, sagt Blichmann. Denn bei klassischen Energieversorgern kommen immer noch Risiko -und Marktaufschläge dazu, zudem besorgen auch die sich den Strom an der Börse. Andersherum verkaufen auch Anlagenbetreiber ihren Strom am liebsten direkt – „große Industrieunternehmen wie BASF und Daimler machen das schon lange so, das sollte auch für den Mittelstand möglich sein“, sagt der Experte. Node Energy verlangt dafür eine Dienstleistungsgebühr, die demnach aber deutlich niedriger als beim Zwischenhändler ausfällt.
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