Zwei Prozent mehr Verkehrstote im Jahr 2025

25. Feb. 2026Newsletter / Transport & Verkehr
Im Jahr 2025 kamen in Deutschland 2.814 Menschen bei Straßenverkehrsunfällen ums Leben. Das waren 44 Todesopfer beziehungsweise 2 Prozent mehr als 2024 (2.770 Getötete), wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt.
Von Januar bis November 2025 starben bei Unfällen mehr Menschen als im Vorjahreszeitraum. Zuwächse gab es unter anderem bei Pkw-Insassen (+4 %) und Radfahrern (+4 %). Besonders stark fiel der Anstieg bei Krafträdern mit Versicherungskennzeichen (+28 %) aus. Auch bei Güterkraftfahrzeugen (+7 %), E-Scootern (+25 %) sowie unter Fußgängern (+1 %) nahm die Zahl der Todesopfer zu. Rückläufig war lediglich die Zahl der Getöteten bei amtlich zugelassenen Krafträdern wie Motorrädern und Motorrollern (–8 %).
Weniger Schwerverletzte
Die Zahl der Verletzten lag 2025 mit rund 366.000 nahezu auf Vorjahresniveau. Während die Zahl der Leichtverletzten leicht auf 318.000 stieg (+1 %), sank die Zahl der Schwerverletzten um 4 Prozent auf 48.400 – der niedrigste Stand seit Beginn der getrennten Erfassung im Jahr 1991.
Insgesamt registrierte die Polizei 2025 gut 2,5 Millionen Straßenverkehrsunfälle (–0,2 %). In 2,2 Millionen Fällen blieb es bei Sachschäden (–0,3 %). Die Zahl der Unfälle mit Verletzten oder Getöteten stieg dagegen um 1 Prozent auf rund 293.000.
Gemessen an der Einwohnerzahl verzeichneten Mecklenburg-Vorpommern (60) und Brandenburg (50) die meisten Verkehrstoten je eine Million Einwohner.
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